Atemschutztraining bei Falk/Risc

Nachdem allen Teilnehmern die Gefahren und ihre Bekämpfungsmöglichkeiten bewusst waren, ging es in einen sogenannten „Flashover Container“. Hier konnten die Kameraden hautnah und sehr deutlich die Hitze und den Ablauf eines Flashovers bzw. Rollover erleben.  Eindrucksvoll erklärte der Ausbilder den jungen Wehrmitgliedern die Möglichkeiten sich vor solchen lebensgefährlichen Situationen zu schützen.

All das Wissen welches  am Vormittag erlagt werden konnte, sollte dann in drei Übungen am Nachmittag vertieft und umgesetzt werden. Hierzu hatten die Ausbilder Szenarien in Autowerkstatt, Mehrfamilienhaus oder auch Tiefgarage vorbereitet.  Nun galt es die Brände zügig abzulöschen und alle vermissten Personen im Gebäude zu retten.

Aber warum fährt man hierfür extra nach Rotterdam?

Im Gegensatz zu den Ausbildungsstätten, die in Deutschland zur Verfügung stehen, wird am dortigen Standort wesentlich realitätsnäher mit Feststofffeuer (Holz) trainiert. Die Übungsmöglichkeiten sind wesentlich vielfältiger. Zum Beispiel werden in Deutschland Gasbefeuerungen genutzt. Dies stellt für die meisten Brandsituation, mit denen sich die Feuerwehr im Alltag beschäftigen muss, eine unrealistischere Situation dar.

Für die dreitägige Fortbildung hatten die zwölf Kameraden Urlaub genommen.   Der Verein unterstütze die Ausbildung mit ca. 8000,-€ und konnte somit den städtischen Haushalt damit entlasten .

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